Der Pferde-Zirkel
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In einer Symbiose wissenschaftlich belegter Schulmedizin und traditionell  begründeter Heilkunde findet die Akupunktur als Diagnose- und Therapiemöglichkeit einen besonderen Stellenwert. - Akupunktur hat ihren Ursprung in der TCM (traditionell chinesischen Medizin) und hält seit den 70iger Jahren auch in westlichen Kulturen immer mehr Einzug. Da durch Akupunktur messbare Erfolge z.B. in der Schmerzbehandlung erzielt werden können, gibt es mittlerweile eine Reihe Studien und Modellverfahren, die diesem „Phänomen“ wissenschaftlich auf der Spur sind.


Aus Sicht der TCM lässt sich ein Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung nicht kausal erklären. Dennoch ist jeder menschliche und tierische Körper nachweislich mit Leitbahnen durchzogen, einem Netzwerk, das lebenswichtige Organe verbindet und mit Energie versorgt. Diese Energieleitbahnen sind keine Nerven- oder Blutbahnen, die sich visualisieren lassen. Sie stehen für ein eigenständiges System, welches Bereiche an der Oberfläche des Körpers mit tiefen Schichten im Inneren verbindet. So lässt sich durch äußere Manipulation (Druck, Nadelung oder Lasern) eine regulierende Tiefenwirkung erzielen.

Die Akupunktur stellt daher eine sogenannte Regulationstherapie dar. Im Sinne der TCM zeigt ein Körper, dessen Energiefluss gestört ist, mittel- und langfristig Krankheitssymptome. Während die konservative Schulmedizin sehr häufig ihren Ansatz in der Behandlung dieser vordergründigen Krankheitssymptome findet, werden durch Akupunktur eine oder auch mehrere ursächliche Blockaden im Energiefluss angesprochen. Durch eine Regulation der energetischen Versorgung lassen sich Blockaden auflösen und entsprechend wird eine Heilung oder Linderung der Beschwerden angeregt.


Meridiane - damit Energie fließen kann


Die Energieleitbahnen werden als Meridiane bezeichnet. Der Körper ist durch Hauptmeridiane und weitere außerordentliche Meridiane durchzogen, welche wie ein Netzwerk miteinander verbunden sind.
Die wichtigsten Hauptmeridiane werden nach den Organen bzw. Systemen benannt, denen sie Energie zuführen:

•  Lunge - Dickdarm       •  Magen - Milz      •  Herz -Dünndarm      •  Blase - Niere


•  Perikard - Dreier-Erwärmer      •  Gallenblase - Leber



Auf dem Meridianverlauf befinden sich eine Vielzahl Akupuntkurpunkte, welche zum einen die Diagnosefindung unterstützen und im weiteren Verlauf therapeutisch zum Einsatz kommen können.

Sogenannte Zustimmungspunkte dienen der Anamnese bzw. der Diagnosefindung und befinden sich weitestgehend über der Rückenlinie verteilt (siehe Zeichnung rechts) - Eine Reaktion auf Manipulation einzelner Zustimmungspunkte zeigt Blockaden im jeweiligen Meridianverlauf auf. So kann ein bestimmter Punkt, der z.B. dem Blasen- oder Nieren-Meridian zugeordnet ist, Probleme des Sprunggelenks aufzeigen (z.B. Spat), da diese Meridiane sich über die Hinterhand ziehen.

Ist der Energiefluss blockiert, kommt es zunächst zu schmerzhaften und spürbaren Verhärtungen im Bereich der Blockade. Im weiteren Verlauf kann es zu wachsenden Einschränkungen/Symptomen kommen, die das Fortschreiten einer Erkrankung sichtbar machen: Entzündungen, Lahmheit, Gewebeveränderungen. Der erkrankte Organismus versucht nun durch zelluläre Abwehr den Krankheitsprozess mal mehr, mal weniger erfolgreich zu bekämpfen. Andauernde Blockaden führen letztendlich zu immer wieder aufflammenden Krankheitssymptomen, deren Verlauf chronisch und letztendlich zu nicht mehr regenerierbaren Gewebeschäden führen kann.

In einem degenerierten Krankheitsstadium kann auch Akupunktur nicht mehr heilend, sondern nur noch beschwerdelindernd bzw. schmerzregulierend  erfolgen.

Noch vor wenigen Jahren wurde die chinesische Akupunktur in unserer westlichen Kultur eher belächelt, da sich erste Erkenntnisse nicht nur für Laien sondern auch für handfeste Mediziner eher „chinesisch“ anhörten. – Das Blatt hat sich jedoch zweifelsfrei gewendet, denn mittlerweile gibt es eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien sowie eindeutig positive Patientenerfahrungen, die deren Wirksamkeit belegen.

 

 

 


Häufige Indikationen zur Akupunktur bei Pferd, Hund und Katze

Akupunktur kann in vielen Bereichen eine Heilung oder Linderung der Beschwerden unterstützen.

Hierzu zählen u.a.: > Rückenprobleme >  chron. Bronchitis > chron. Lahmheiten > Kreuzbein-, Darmbeinblockaden  > Sportverletzungen wie zum Bsp. Distorsionen, Zerrungen, Prellungen > Arthrose > Hormonstörungen > Zahnprobleme > Erkrankungen der Kieferhöhle > Augenverletzungen > Hornhauterkrankungen > Wundheilung > Rekonvaleszenz > Leistungsoptimierung ohne Doping > Innere Erkrankungen > Ellenbogenprobleme > Inkontinenz beim Hund > Herzerkrankungen > Hüftgelenkdysplasie HD beim Hund > und und und … .

 

 

Beispiel Schmerzakupunktur

Schmerzen sind ein sehr weitläufiges medizinisches Thema. Man unterscheidet akute Schmerzereignisse nach Gewebe-schädigung und chronisches Schmerzempfinden, bei dem keine akute Verletzung oder Erkrankung erkennbar ist.


Bei einem akuten Vorfall dient die Wahrnehmung von Schmerz dazu, dass wir die geschädigte Region schonen, um eine Heilung zu ermöglichen oder eine weitere Schädigung zu verhindern. die Schmerzen verringern sich mit dem Heilungsprozess. Dies gilt gleichermaßen für Mensch und Tier.

Sogenannte Botenstoffe (Neurotransmitter) sorgen dafür, dass ein Schmerzreiz von seinem Ursprungsherd in verschiedene Nervenzellen übertragen wird. Diese können sich auf lokale Bereiche beschränken, wenn es sich z.B. um

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

einen kurzzeitigen Schmerzreiz handelt, oder während schmerzintensiver Situationen als Langzeitereignis in einem bestimmten Hirnareal, dem „Schmerzgedächtnis“ gespeichert werden.


Je länger oder intensiver ein Schmerzereignis vorhanden ist oder je häufiger es wiederkehrt, desto deutlicher erfolgt ein Austausch der Botenstoffe und führt zu einer sinngemäßen (Bahn-)Überlastung, welche wiederum zu einer Übertragungsstörung in der Nervenleitbahn führen kann. Häufig resultiert daraus, dass nun ein Austausch von Botenstoffen an das Schmerzgedächtnis stattfindet, ohne dass ein Schmerzherd vorhanden ist. Der Schmerz ist nun chronisch.

Gerade bei Pferden und Hunden ist es nicht immer einfach einen akuten Schmerz zu erkennen. Die bei uns Menschen übliche eindeutige Schmerzmimik oder Schmerzäußerung ist bei Tieren weniger stark ausgeprägt oder wird von uns nicht erkannt. Häufig wird erst der chronische Zustand bemerkt, da sich das Pferd z.B. beim Reiten nicht mehr biegen lässt, an Takt und Motivation verliert, verhaltensauffällig wird oder unspezifische Lahmheitssymptome zeigt.

Die Akupunktur, ausschließlich durch einen erfahrenen und qualifizierten Fachtherapeuten vorgenommen, ist hier in der Lage, regulierend und reizmindernd auf die Nervenleitbahn und das Schmerzempfinden einzuwirken. Im besten Fall erfolgt die „Löschung“ des Schmerzgedächtnisses.

 

 

 

 

 

Unterwegs mit Dr. Jochen Becker

Dr. Jochen Becker ist Veterinärmediziner mit Zusatzbezeichnung Akupunktur und Zahnheilkunde. Er betreibt seit 1994 eine Tierarztpraxis in Tespe.


Als eingefleischter Schulmediziner waren es persönliche Erfahrungen „am eigenen Leib“, die ihn zu einem Hinterfragen, Umdenken und letztendlich zu seiner leidenschaftlichen Berufung bewegten. Seit einigen Jahren praktiziert er nun aus Überzeugung im ganzheitlichen Sinne und leitet Fortbildungen für Mediziner und Fachbeiträge für interessierte Tierfreunde.

Wir durften ihn bei seiner Tätigkeit begleiten um einen praxisbezogenen Einblick in die Vielfalt der TCM in Symbiose zur Schulmedizin zu erhalten.

Es war verdammt kalt, als wir uns Ende Januar zu einigen Außenterminen verabredet haben. Umso dankbarer war ich, dass wir erst einmal grundsätzliche Gesichtspunkte der Akupunktur in den warmen Praxisräumen besprechen konnten.

Wie bereits im vorigen Abschnitt beschrieben, findet die TCM , im speziellen die Akupunktur, in sehr vielen Bereichen einen Therapieansatz. Nicht weniger umfangreich ist dann die Wahl verschiedener Möglichkeiten und Nuancen bei der Durchführung einer Akupunktur.


Typ und Konstitution


Beginnend mit der Diagnosefindung stellt sich dem Therapeuten erst einmal die Frage nach dem Typus des Patienten. Die TCM kennt fünf verschiedene Grundtypen, deren psychische wie auch physische Eigenschaften zu einem Gesamtbild zusammengefügt werden. Vereinfacht kann man diese wie folgt erkennen:



Der Lebertyp (Gan) gilt als energisches und leistungsstarker Typus. Er ist unerschrocken, nicht selten schnell reizbar bis aggressiv. Er zeigt sich i.d.R. gut bemuskelt, neigt zu Muskelverspannungen und Koliksymptomen.
Der Nierentyp (Shen) ist eher von scheuer Konstitution. Er ist eifrig, dabei häufig überfordert, regt sich innerlich schnell auf, ist weniger dominant und sozial gut verträglich. Der Stoffwechsel läuft auf Hochtouren und reagiert empfindlich auf störende innerlich wie äußerlich wirkende Einflüsse. Er scheint eher gewöhnlich bis schmächtig und ist sehr sicherheitsbezogen.

Der Milztyp (Pi) gilt von seiner Konstitution als ausgeglichen, weich, eher unauffällig bis phlegmatisch. Sein Stoffwechsel arbeitet langsam, er neigt zu Übergewicht und Trägheit (mental wie körperlich)

Der Herztyp (Xin) ist eher überschäumend vom Temperament, teils unberechenbar und schwer zu regulieren. Er zeigt sich häufig sportlich, neigt jedoch zum starken Schwitzen und Nachschwitzen. Im ausgeglichenen Zustand zeigt er sich eher unauffällig und ruhig.

Der Lungentyp (Fei)
ist ein aufgeschlossenes, eher freundliches und leistungsbereites Wesen. Er ist vorsichtig aber neugierig. Von seiner körperlichen Konstitution eher trocken und klar. Haut-, Atemwegs- und Verdauungsprobleme zählen zu seinen Auffälligkeiten.

Das Unterscheiden der einzelnen Typen hilft beim Erkennen eines möglichen Krankheitsverlaufs und wird bei der Wahl der Therapieform - hinsichtlich stärkender oder ausleitenderImpulse -berücksichtigt.

 

 


Die Lehre der fünf Elemente


Um im  Weiteren Diagnose- und Therapieverlauf „auf den Punkt“ zu kommen, spielt die Zuordnung einzelner Meridiane und Organe zu den Elementen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser eine weitere große Rolle.

Diese fünf Elemente, welche den Grundsatz von Einheit und Harmonie widerspiegeln, werden auch als Wandlungsphasen bezeichnet. Sie unterliegen einem gesetzmäßig natürlichen Zyklus (Jahreszeiten, Wachstum, Verfall, Erneuerung, …) und spiegeln sich auch in der physischen wie psychischen Konstitution von Mensch und Tier wieder. Die einzelnen Wandlungsphasen beeinflussen sich gegenseitig und stehen für eine regulierende Energiebalance innerhalb des Meridianverlaufs.

Bevor es nun an die Praxis geht, erklärt uns Dr. Jochen Becker im Weiteren noch, das  Akupunktur nicht gleich „Nadeln“ bedeutet. Akupunktur hat viele Facetten und Nuancen. Es gibt die traditionelle Nadel-Akupunktur, diese wiederum mit und ohne Moxibustion. Moxibustion ist u.a. das Erhitzen spezieller Akupunkturnadeln durch glühende Beifusskräuter (Moxa), welche zu einer punktgenauen Erhitzung des  Akupunkturpunktes führt.



Akupunkturpunktes führt. Diese Therapieform findet vor allem bei sogenannten „kalten“ Zuständen ihren Einsatz. Ihr wird eine stärkende Wirkung zugesprochen.

Im Weiteren gibt es noch die Gold-, Elektro- und Laserakupunktur, bei der entweder kleine Golddrähte implantiert werden oder anstelle der Nadeln, Elektro- bzw. Laserimpulse zum Einsatz kommen.

 

 



Pulsgesteuerte Laserakupunktur

Dr. Jochen Becker setzt in seiner Praxis neben der traditionellen Akupunktur auch eine gezielte pulsgesteuerte Laserakupunktur ein. Er betont, dass Akupunktur nicht nur zur Therapie nützlich ist, sondern dass sie vorbeugend wie auch leistungssteigernd ganz besondere Möglichkeiten bietet. Bevor der Körper mit Symptomen reagiert, können hier bereits im Vorfeld Schwachpunkte und Blockaden erspürt und wieder in ein Gleichgewicht gebracht werden. Der vorbeugende Ansatz in der Betreuung von Sportpferden liegt ganz klar auf der Hand. Akupunktur greift ohne Medikation oder leistungsfördernde Nahrungsergänzung in den Stoffwechsel ein und ist dabei eindeutig dopingfrei.

Zusätzlich zum therapeutischen Gewinn besteht bei der pulsgesteuerten Laserakupunktur auch die Möglichkeit, für jedes Lebewesen mittels einer individuellen Laserfrequenz, wirksame Akupunkturpunkte zu lokalisieren. Hierbei wird beim „Erspüren“ einzelner Akupunkturpunkte der sogenannte RAC Reflex (auriculo-cardiale Reflex) ausgelöst. Durch Reizung mittels des Laserimpulses tritt beim Lokalisieren eines Punktes eine spürbare Verlangsamung oder Beschleunigung der Herzfrequenz auf. Diese können der Therapeut aber auch die sich in unmittelbarer Nähe befindenden Personen wahrnehmen.



Auch Narbenstörfelder sowie Zahnstörherde können durch den Laser sehr genau lokalisiert und behandelt werden.

Nun, letztendlich müssen wir doch raus in die Kälte. Zwei Pferde in Krümse warten schon auf ihre Behandlung. Dolly ist bereits über 20 Jahre alt und unspezifisch chronisch lahm. Unter Berücksichtigung von Typ und Elementenlehre werden mittels pulsgesteuerter Laserakupunktur spezifische Blockaden erspürt und auf den Punkt behandelt.

Ziel ist es, der schon etwas älteren Pferdedame - die sich in einer „kalten“ Konstitution befindet – Energie zuzuführen, um ihre Beweglichkeit und allgemeine Stoffwechselfunktion zu stimulieren.

 

 

 

Für den Schimmelwallach Marco ist es der zweite Behandlungstermin einer akuten Bronchitis. Die klassische Schulmedizin würde hier i.d.R. mit einer Antibiose reagieren. Eine Antibiotikagabe hätte zwar eventuell vorhandene Bakterienstämme eliminieren können, würde kurzfristig für Linderung der Beschwerden führen aber das Übel nicht an der Wurzel packen.  Bakterien finden ihren Nährboden nur in immunologisch geschwächten Regionen. Sobald Marco wieder in Kontakt mit entsprechenden Krankheitserregern kommt, wäre eine Neuinfektion vorprogrammiert. Da eine Vielzahl von Atemwegsinfekten nicht nur bakteriell sondern durch Viren geschürt werden, wäre eine Antibiose ohne Nachweis von spezifischen Bakterienstämmen sogar kontraproduktiv.

 

Ziel der Akupunkturbehandlung von Marco ist es, durch stärkende Impulse die Immunabwehr gegen Krankheitserreger, wie Bakterien und Viren, zu aktivieren und langfristig zu erhalten. Da auch der Schimmelwallach ein „kalter“ Konstitutionstyp ist wählt Dr. Becker auch hier eine ausgleichende und „wärmende“ Stimulierung. - Zu diesem zweiten Behandlungstermin haben sich die Erstbeschwerden schon weitgehend verbessert.

 

 

 

Eine Frage beschäftigte mich aber noch brennend, da ich selber schon mit Akupunktur behandelt wurde, ohne dass sich meine Beschwerden besserten. Wie finde ich einen Therapeuten, der sich wirklich auf TCM und Akupunktur versteht, der auch in der Lage ist zu Differenzieren, wann welche Therapieform indiziert ist.

Gerade bei der Akupunktur ist es wichtig, dass der Therapeut auf Grund seiner anatomischen, physiologischen sowie auch pathologischen Kenntnissen in der Lage ist ein Verletzungsrisiko durch Nadeln (sprich Nerven, Blutgefäße, Gelenke und Organe) stark zu reduzieren, bzw. auszuschließen.

Viele Heilberufe haben in Deutschland keine geschützte Berufsbezeichnung (im Human- wie Vet-Bereich). Das macht es den Patienten nicht gerade einfach, auf der Suche nach  qualifizierten Therapeuten die Spreu vom Weizen zu trennen.

Aus diesem Grund haben sich Fachverbände für Tierheilpraktiker gegründet, die in Kooperation miteinander für eine überprüfbare, einheitliche und neutrale Berufsqualifikation stehen.  -   Therapeuten, die sich einem dieser Verbände angeschlossen haben, müssen eine zusätzliche schulunabhängige Prüfung vor einem neutralen Prüfungsausschuss ablegen, in dem sie ihr Wissen in den Bereichen: Anatomie, Physiologie, Pathologie, Therapieverfahren und Recht, im Rahmen einer schriftlichen, mündlichen sie auch praktischen Prüfung und Facharbeit belegen.

Bei staatlich zugelassenen Veterinärmedizinern gibt es eine ganz klare Voraussetzung um eine anerkannte „Zusatzbezeichnung“ im Berufstitel aufführen zu dürfen. Er muss nach einer mehrjährigen fachspezifischen Weiterbildung seine Kompetenz vor der zuständigen Landestierärztekammer anhand weiterer Nachweise von Fallberichten oder Fachvorträgen unter Beweis stellen. -  Letztendlich zählt jedoch das Vertrauen, das Sie Ihrem Therapeuten entgegen bringen. Dabei spielt es eine nebensächliche Rolle, ob es sich um einen kompetenten Tierarzt oder qualifizierten Tierheilpraktiker handelt.

Für weitere Informationen auch zu Themen der Störherddiagnostik, Störfeld- Beseitigung, Dauerakupunktur durch Goldimplantate bei chronischen Erkrankungen von Pferden und Hunden rufen Sie Dr. Jochen Becker gerne an.

Kontakt: Dr. Jochen Becker, Zusatzbez. Akupunktur und Zahnheilkunde, Schulstraße 13 in 21395 Tespe – Telefon 0 41 76 / 76 54 oder Mobil 0151 234 246 27