Der Pferde-Zirkel
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Bewegende Bilder - Niels Stappenbecks Pferdefotografie

 

 

 

Donnernde Hufe auf der Weide, Grasbüschel fliegen durch die Luft, Staub wirbelt auf, Mähnem wehen im Wind – und mittendrin liegt Fotograf Niels Stappenbeck im Gras mit seiner Kamera. Wie eine Nähmaschine klackert sie und verarbeitet in Windeseile die Bilder, die den Knabstrupperhengst „Boxter aus der Schützenden Hand“ im vollen Galopp verewigen. Gestochen scharf sind auch die grünen Halme, welche noch zwischen den Lippen hält, während er quiekend und buckelnd seiner Lebensfreude Ausdruck verleiht. Niels Stappenbeck hat die Dynamik des Augenblicks festgehalten für die Ewigkeit.

 

 

 

 

Nächstes Motiv: Pferd und Reiter der Fürstlichen Hofreitschule Bückeburg in der prachtvollen Gewandung des 18. Jahrhunderts tummeln sich in höchsten Lektionen der barocken Reitkunst. Wieder bemerkt man den Fotografen kaum, er stört die Konzentration vom tanzenden Paar nicht, er beobachtet und lichtet die vollkommene innere Einkehr ab, fängt die  Energie ein, bannt die schäumende Gischt des Tanzes zu vier Hufen auf das hochmoderne Speichermedium. Ein Moment der Kunst, der ansonsten so schnell verfliegt, wie ein Augenzwinkern.

Niels Stappenbeck ist Fotograf mit Leib und Seele. Der 36-jährige, der erst spät seinen Traum zum Beruf machte und eigens noch einmal die Schulbank drückte, um sich als Werbe-, Studio- und Industriefotograf eine fundierte Ausbildung zu sichern, kann sich nichts Schöneres vorstellen. „Ein besonderer Blickwinkel kann auch unauffällige Kleinigkeiten hervorheben, ihnen eine besondere Bedeutung zumessen, die sonst niemand wahrnehmen würde. Der Fotograf kann kann, wie sein Kollege, der Kunstmaler, aus jedem Alltagsgegenstand ein wertvolles, wunderschönes Kunstobjekt machen. Übrigens auch ohne zu mogeln – denn von allzu großer Retusche halte ich nichts.“

 

 

Das sieht man seinen Bildern an, sie sind wirklich, wahrhaftig, real. Sie zeigen die Stärken des Motivs in unerwarteten Facetten, und manchmal sind es

kleine Schwächen und Unregelmäßigkeiten, die das Bild erst perfekt machen. „Als Werbefotograf steht man stets in der Pflicht, Dinge vorzutäuschen und glattzuziehen, meine Intention ist es hingegen, das Schöne der Wirklichkeit hervorzuheben“, so der Ostwestfale. Und das gelingt ihm scheinbar spielend mit jeder Art von Motiv: Ob Mensch, ob Pferd, ob Baum, ob Denkmal, ob im Freien oder im Studio; immer trifft Stappenbeck diesen einen besonderen Moment, den neuen Blickwinkel oder die besondere Lichtstimmung.

Dieses Gespür mag aus seinem Faible für die analoge, ja man könnte sagen, die „historische“ Fotografie resultieren. Niels Stappenbeck fotografiert seit seinem zehnten Lebensjahr unablässig mit uralten Kameras und entwickelt die Filme in seinem eigenen nostalgischen Filmlabor. Er experimentiert mit verschiedenen Filmmaterialien und repariert sogar dann und wann ein altes Schätzchen selber.

Sein neuestes Projekt ist die Stereofotografie, eine Anfang des 20. Jahrhunderts erfundene Technik, die ohne kompliziertes Highltech dreidimensionale Bilder hervorzubringen vermag. Im Mittel- und Kleinbildformat bannt er derzeit Pferde, Reiter und Baudenkmäler, aber auch stille Momente und Actionsequenzen auf Schwarz-Weiß-Filme. „Hier geht es um den einen Moment, man kann nicht 500 Fotos machen und hinterher

 

auswählen. Hier ist echtes Handwerk, künstlerisches Vorstellungsvermögen und natürlich das berühmte Quentchen Glück gefragt. Entweder das Bild ist perfekt -  oder eben nicht – halbe Sachen gibt es nicht.“

Niels Stappenbeck hat sich vor allem mit Pferdefotografien für Zeitschriften, aber auch mit diversen Kalenderprojekten einen Namen gemacht. In den letzten Jahren fotografierte er zusammen mit Gabriele Boiselle den Hofreitschulkalender für Bückeburg, zuvor hat er mit eigenen Projekten und Ausstellungen auf sich aufmerksam gemacht. Heute vertrauen ihm Kunden aus ganz Europa die Verewigung ihrer Lieblingsmotive, seien es Familie, Freunde, Tiere oder Haus, Hof und Garten, an. Seine Bilder sind seit jeher gut bezahlbar, erst recht, wenn sich mehrere Interessenten, wie zum Beispiel Pferdebesitzer zusammentun um ihn zu beauftragen. Dann nämlich teilen sich zusätzlich auch die Anfahrtspesen des aus Porta Westfalica stammenden Fotografen, der häufiger in Hamburg und im Ruhrgebiet, sowie im Münsteraner Raum unterwegs ist.

Wer nun denkt, dass er / sie und das dazugehörige Pferd nicht hübsch oder „edel“ genug für ein professionelles Fotoshooting seien, der irrt gewaltig! Denn Niels Stappenbeck hört sich jeden Wunsch an, beobachtet still, gibt ein paar Instruktionen und erwischt, wie durch Zauberhand, immer den perfekten Augenblick. Dies nennt er das „bisschen Kunst“ in seinem Beruf – das vom bewegten zum bewegenden Bild führt.

Weitere Informationen über Niels Stappenbeck, Referenzen und natürlich viele Bilder sehen Sie auf der Webseite www.stappenbeck-foto.de und auch telefonisch steht Herr Stappenbeck gern für Sie zur Verfügung unter 0571 – 83 999 022 oder 0177 – 32 76 436.