Der Pferde-Zirkel
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Ökologisch wertvolle und heimische Pflanzen für einen pferdegerechten Lebensraum

 

 

Wie schön ist es, im Sommer auf einer Wiese oder Pferdeweide zu sitzen, die Schwalben zu beobachten und einer Pusteblume dabei zuzusehen, wie sie ihre Samen verteilt. Schmetterlinge gaukeln über die Blumen, eine Hummel fliegt vorbei. In den Büschen nebenan versorgen Meisen ihren hungrigen Nachwuchs und Eichhörnchen flitzen die Bäume rauf und runter. Was in vielen von uns schöne Kindheitserinnerungen weckt, ist für die meisten Kinder heute nicht mehr selbstverständlich.

 

 

 

Der Lebensraum für unsere einheimischen Tiere schwindet rasant und mit ihm auch unsere Tier- und Pflanzenwelt. Natürlich haben wir nur einen (wenn überhaupt) geringen Einfluss darauf, ob der Bauer nebenan eine Blühwiese oder ein Maisfeld anlegt.

 

 

Was wir hingegen komplett selbst bestimmen können, ist die Bepflanzung in unserem eigenen Garten oder auf unserer eigenen Pferdewiese. Jeder kann für sich selbst entscheiden, ob er eine Hecke aus  verschiedenen einheimischen Strauch- und Heckenpflanzen pflanzen möchte. Wilde Ecken und ein stückweit der Natur ihren Lauf lassen sorgen für interessante und vielfältige Lebensräume.

 

Je eintöniger und monotoner die Landschaft wird, destso wichtiger ist es für unsere einheimischen Tiere, in unseren Gärten Schutz und Nahrung zu finden, bestenfalls auch Wasser und natürlich eine Atempause von Pestiziden und Giften.

 

 

 

 

Das schönste Insektenhotel nützt nichts, wenn im Umfeld keine geeigneten Pflanzen für die Eiablage, kein  Totholz für den Nestbau oder sandiger Boden für eine Erdbehausung sind. Wenn wir die uns verbleibenden Tiere  sinnvoll schützen möchten, müssen wir einen Lebensraum schaffen, der idealerweise den kompletten Kreislauf der Tiere umschließt - das gelingt auch auf kleinstem Raum. Wer Schmetterlinge möchte, wird auch die Raupen tolerieren, wer Maikäfer fliegen sehen will, arrangiert sich mit den Engerlingen. Und wer Marienkäfer mag, wird sicher nicht alle Läuse totspritzen.

 

 

Bei uns auf dem Weidenhof Worpswede bekommt ihr einheimische und ökologisch wertvolle Pflanzen, Tipps und Beratung zu Pflanzung und Standorten, Pflanzen für die Pferdeweide und vorgezogene Wildblumenwiesen. Eine Auflistung pferdegerechter und heimischer Pflanzen für die Pferdeweide, den Auslauf, dem Trail oder der Hofbepflanzung stellen wir Euch nachfolgend gerne vor:

 

 

Beeren ... Himbeeren, Brombeeren gehören fest zum Speiseplan der Pferde. Wildbeeren sind ein wertvolles Ergänzungsfutter für Pferde, Wildbeeren versorgen den Körper mit vielen Nährstoffen und Vitalstoffen, darunter die Vitamine C, Beta-Carotin und K. Die Pektine aus den Früchten schützen die Darmschleimhaut. Brombeeren wuchern sehr stark, Pferde fressen nur die jungen Triebe, haben Brombeeren sich erst einmal durch unterirdische Wurzelausläufer festgesetzt, sind sie in ihrem Wuchs kaum zu beherrschen. (copy by per naturam)

 

 

Birke ... Eine Pionierpflanze, die viel Feuchtigkeit verträgt und sehr anspruchslos ist. Die Krone ist eher licht, man kann sie also gut dort pflanzen, wo man keinen zusätzlichen Schatten benötigt. Unsere Pferde fressen Birke nur im getrockneten Zustand, weil Birke Gerbstoffe absondert, die zumindest unsere Pferde nicht mögen.

 

Brennnessel ... Sie ist eine der wichtigsten Heil- bzw. Futterpflanzen für Pferde. Die Brennessel fördert die Ausscheidung über die Nieren, vor allem wegen des hohen Kaliumgehaltes, stärkt den Kreislauf und versorgt den Körper mit vielen Mineralstoffen und Spurenelementen. Pferde lieben getrocknete Brennessel. Enthalten sind vor allem Kalium, Kalzium, Magnesium und organische Säuren wie Kieselsäure, Ameisen- und Essigsäure, bestimmte Amine wie Histamin und Serotonin, Flavonoide, Karotinoide und Vitamin A, C und E, außerdem Folsäure Eisen und Chlorophyll. Die Brennnessel fördert durch das Zusammenspiel ihrer Inhaltsstoffe beispielsweise die Ausscheidung von Harnsäure, erhöht den Harnfluss, schwemmt Ödeme aus und hebt die allgemeine Widerstandskraft. Außerdem hat die Brennnessel eine entzündungshemmende und abschwellende Wirkung, die beispielsweise bei rheumatischen Erkrankungen zum Tragen kommt. Sie wächst überall, ist unverwüstlich und baut Nitrate ab, die durch den Pferdurin den Boden stark belasten.

 

Eberesche ... Ein hübscher, zierlicher, Laubbaum. Im Frühjahr trägt er weiße Blütendolden, im Herbst rote Früchte. Die Eberesche ist anspruchslos, windfest und frosthart. Das Laub zersetzt sich schnell und hat einen hohen Magnesiumgehalt. Damit „düngt“ sich der Baum auch selbst. Unsere Pferde fressen sehr gern Blätter und Zweige und ignorieren die Früchte. Ebereschen haben ein Senkwurzelsystem, das sehr flach unter der Oberfläche verlaufen kann. Zwischen den Hauptwurzeln bildet sich ein dichtes Geflecht aus kleinen Wurzeln.

 

Erlen ... Sie kommen erstaunlich gut mit schlechten Bedingungen wie z.B. stark verfestigtem Paddockboden zurecht. Optimal, um feuchte, stark zertetende Flächen wieder zu lockern. Zweige und Blätter werden gern gefressen.

 

Fenchel ... eine zierliche Pflanze, die sich recht leicht selbst aussäht.Fenchel hat viele ätherische Öle und Antioxidantien. Es hilft bei Magenproblemen, bei Neigung zu Koliken, entblähend und appetitanregend, bei Problemen der Atemwege und hemmt das Wachstum von Pilzen und Bakterien.

 

Frauenmantel ... Dient insbesondere zur Hormonregulierung bei Stuten, wird auch für Hauterkrankungen und leichte Durchfälle ausgleichend verwendet.

 

Grünerle/Straucherle ... Sommergrüner Strauch mit einer Höhe von 3-6 Meter. Die Straucherle ist eine Pionierpflanze, die auch mit Rohböden, wie z.B nach Erdrutschen, gut zurecht kommt. Sie stabilisiert Hänge, Böschungen und Ränder. Durch Symbiose kann sie Stickstoff binden und wird geschätzt, um durch Überbeweidung stark beanspruchte Weiden oder einen stark zertretene Paddock durch ihr Wurzelwerk zu verbessern. In Rinde und Blättern finden sich Gerbstoffe, Flavonoide und Steroide.

 

Hagebutten ... Hagebutten aus Wildrosen, sind reich an Vitamin C, K, Betacarotin und Antioxidanzien. Sie sind zudem gesunde Leckerlis und unentbehrlich für die Bildung von Gelenkknorpel und deren Regeneration. Sie enthalten einen speziellen Stoff, ein Galaktolipid (GOPO), das bei Gelenkschmerzen und Arthrose die Schmerzempfindlichkeit reduziert und die Geschmeidigkeit der Bewegung verbessert. Die regelmäßige Zufütterung von Hagebutten sorgt zudem für eine bessere Durchblutung der Kapillargefäße und besonders der Huflederhaut - (copy by per naturam)

 

 

 

 

 

Hainbuche ... Sie ist keine Buche, sondern gehört zu den Birkengewächsen. Typische Heckenpflanze, die im Herbst ihr Laub sehr lange behält. Wird sie in Form geschnitten, verzweigt sie sich sehr stark und bietet einen guten Windschutz. Hainbuche ist ein Tiefwurzler, der sowohl Sonne als auch Schatten verträgt. Sehr gut geeignet, um Bereiche und Gänge zu strukturieren.

 

Haselnuss ... Der Renner auf unserer Weide. Seine Blätter enthalten neben anderen Stoffen ätherische Öle, Gerbstoffe und Flavonoide, fördern die Gesunderhaltung des Darmepithels und haben eine leicht entzündungshemmende Wirkung auf die Schleimhäute von Maul und Rachen. Außerdem wird der Hasel eine leichte Förderung des Gallenflusses nachgesagt. Die Hasel wächst in der Regel als vielstämmiger, aufrechter Strauch von fünf bis sechs Metern. Neben einer Pfahlwurzel bildet sie starke Seitenwurzeln aus.

 

Holunder ... Alle bei uns lebenden Pferde lieben es, die Holunderbüsche als Kratzstationen zu nutzen. Sehr oft stehen sie darunter und vertreiben mit den überhängenden Ästen Fliegen. Holunder wird nicht gefressen, deshalb benötigt er nur in der Anfangszeit einen Schutz vor dem zertrampeln.

Hopfen ... Eine starkwüchsige Staude, die ziemlich robust und für Sonne und Schatten geeignet ist. Sie ist mit Rankhilfe gerne auch für Unterstände geeignet. Hopfen ist eine Heilpflanze mit beruhigender und ausgleichender Wirkung.

 

Kamille ... Die Kamille ist eine der beliebtesten Heilpflanzen. Sie hat einen hohen Stellenwert bei der natürlichen und pflanzlichen Entwurmung und Darmsanierung, weil sie eine ausgeprägt antibakterielle Wirkung hat und überdies heilend und beruhigend auf die Darmschleimhaut Einfluss nehmen kann und Entzündungen abklingen lässt. 

 

Klebkraut ... Es findet seinen Einsatz zur Anregung des Stoffwechsels und wirkt insvbesondere auf das Lymphsystem, z.B. bei angelaufenen Beinen.

 

   

 

 

Löwenzahn ... Er wird wegen seiner sanften Wirkung auf die inneren Organe vor allem zur Anregung von Leber, Galle und Nieren eingesetzt sowie zur Anregung der Verdauung und zur Regulierung der Darmflora. Löwenzahn gehört zu den wenigen Pflanzen, die jeder kennt. Er ist besonders reich an Bitterstoffen, die galletreibend wirken und die Magen- und Darmsäfte-produktion anregen. Außerdem enthält der Löwenzahn reichlich Kalium, das u. a. für die Reiz-leitung, den Blutdruck und das Säure-Basengleichgewicht unentbehrlich ist. (copy by per naturam) 

 

 

Mädesüß ... Sie enthält natürliche Salycilate, die die Fließfähigkeit des Blutes verbessern und damit sowohl die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen, als auch die Ausleitung und den Abtransport von CO2 fördern. Bekanntermaßen lindern die Salycilate auch Schmerzen. Die Magenschleimhaut wird nicht belastet. Durch die verbesserte Fließfähigkeit des Blutes werden die bisher schlecht durchbluteten Bereiche besser versorgt, der Zellstoffwechsel wird verbessert. (copy by per naturam)

 

Melisse ... Sie wirkt virenhemmend, entblähend, beruhigend und krampflösend. Auf nervöse und ruhelose Pferdehat sie eine ausgleichende Wirkung.

 

Ringelblume ... Sie ist traditionell eine der wichtigsten Heilpflanzen und bestens erforscht. Jeder kennt ihre hervorragende hautpflegende äußerliche Wirkung. Doch genauso wirkt sie auch innerlich! Sie ist reich an ätherischem Öl, enthält Saponine, Carotinoide, Flavonoide, Bitterstoffe und Schleimstoffe. Die Ringelblume pflegt die Schleimhäute in Magen und Darm, wirkt positiv auf Leber und Galle, führt zu einer ausgewogenen Darmflora und pflegt die Haut. Erwiesen ist auch ihre Wirkung gegen Geißeltierchen, wie Trichomonaden. (copy by per naturam)

 

 

 

Roter Sonnenhut ... Echinacea ist ein nicht heimisches aber dennoch wertvolles und traditionelles indianisches Kraut zur Stärkung der Abwehrkräfte, besonders in den Übergangszeiten Herbst-Winter und Winter-Frühling. Roter Sonnenhut sollte bei unbestimmten Infektionen und bei Leistungsschwäche gefüttert werden, aber auch vor und nach Impfungen. (copy by per naturam)

 

 

Schwarzdorn / Schlehe ... Sie ist ein sehr stark stacheliger Strauch bis zu 3 Meter Höhe, der sich durch Kriechwurzelausläufer stark ausbreiten kann und dann auch gern mal andere Pflanzen verdrängt. Trotzdem für mich die Pflanze Nr.1, um z.B.  zur Straße einen wirksamen und natürlichen Schutz herzustellen. Hat sich die Schlehe erstmal etabliert, wird sie nahezu undurchdringlich und hält futterwütige Spaziergänger garantiert von der Pferdeweide fern. Unsere Pferde fressen junge Blätter und Triebe, wenn sich nichts anderes finden läßt. Sie entwickeln großes Geschick, um die Dornen herum zu fressen. Ökologisch gesehen ist der Schwarzdorn eine der wertvollsten Pflanzen, um die Landschaft aufzuwerten. Etliche Insekten, Vögel und Kleinsäuger leben in und an ihr. Für viele Schmetterlingsarten ist Schlehe nahzu überlebenswichtig.

 

Thymian ... Für freie Atemwege ist der Thymian altbewährt und nie vergessen. Weniger bekannt ist seine starke keimtötende und virale Wirkung. Er wird immer häufiger als Alternative zu Antibiotika eingesetzt. Thymian ist dopingrelevant und sollte nicht bei tragenden Stuten eingesetzt werden. Durch den hohen Anteil ätherischer Öle wirkt der Thymian im Bereich der Bronchien ebenso wie im Bereich der Verdauung. Besonders zu empfehlen bei Gaskoliken. Thymian vertreibt auch Parasiten aus dem Darm. (copy by per naturam)

Weiden ... Für mich der Baum des Jahrtausends - Weiden wachsen ziemlich schnell und verbrauchen sehr viel Wasser. Die meisten Weiden fühlen sich an feuchten Standorten am wohlsten. Weiden enthalten natürliche Salycilate, die die Fließfähigkeit des Blutes verbessern. Und damit sowohl die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen, als auch die Ausleitung und den Abtransport von CO2 fördern. Bekanntermaßen lindern die Salycilate auch Schmerzen. Die Magenschleimhaut wird nicht belastet. Durch die verbesserte Fließfähigkeit des Blutes werden die bisher schlecht durchbluteten Bereiche besser versorgt, der Zellstoffwechsel wird verbessert. Insbesondere bei Reheschüben könne frische Triebe von Weiden zur Schmerzbekämpfung zusätzlich angeboten werden. Viele Weiden können aus Stecken selbst gezogen werden, sie nehmen auch intensives beknabbern nicht übel. Weiden haben ein weit verzweigtes Wurzelsystem, das dicht unter der Oberfläche verläuft. Deshalb ist ein Pflanzen nahe von Leitungen oder gepflasterten Flächen nicht sinnvoll.

Wildapfel ... Er gehört zu den Rosengewächsen und gedeiht am besten auf nähstoffreichem, leicht feuchten Grund. Er wird 5-10 Meter  hoch, wächst oft strauchartig und hat Dornen. Pferde können Blätter und Zweige fressen. Ob die Pferde die Früchte mögen, kann ich noch nicht beantworten, sie sollen sehr sauer sein. Anders als unsere Kulturäpfel haben Wildäpfel ein stark verzweigtes Herzwurzelsystem.

 

Wildbirne ... Ein langsam wachsender und frostempfindlicher Baum, der bis zu 20 Meter hoch wächst. Unsere Pferde mögern sehr gern die Blätter und Zweige, Rinde wird abgeschält und ebenfalls verspeist.

 

 

 

Sanddorn ... Der winterharte Strauch kann bis zu fünf Meter hoch werden, aber da er langsam wächst, dauert es lange, bis er so gross ist. Mit seinen langen Wurzeln kann der Sanddorn auch an trockenen, sandigen Standorten Fuss fassen, wo kaum andere Pflanzen gedeihen. Seine Früchte sind echte Vitaminbomben und werden gern gefressen. Es gibt männliche und weibliche Sträucher, diese muss man kombinieren. Der Sanddorn wächst gern auf sandigen, kargen Böden, er bildet starke Ausläufer

 

 

Schafgarbe ... Sie ist eine der bekanntesten Heilpflanzen überhaupt. Schafgarbe lindert u.a. Magenbeschwerden, Verdauungsbeschwerden und dient der Blutreinigung. Da die auch als Tausendblatt bezeichnete Schafgarbe recht anspruchslos ist, kann sie bei uns überall wild gefunden werden.

 

Spitzwegerich ... wird traditionell bei Bronchitis eingesetzt. Spitzwegerich löst den Schleim in den Bronchien, wirkt antibakteriell und stärkt das Immunsystem. (copy by per naturam)

 

Walnuss ... Walnussblätter haben einen hohen Gehalt an Gerbstoffen, sowie Gerbsäuren, Tanninen, Bitterstoffen, Flavonoiden, Juglon und ätherischen Ölen, die zusammenziehend, aber auch anregend wirken. Walnussblätter gehören zu den Heilkräutern, die dem gesamten Verdauungssystem nützlich und förderlich sind. Dazu kommt eine ausgeprägte entzündungshemmende blutreinigende Wirkung. Durch die ätherischen Öle wird das Darmmilieu wurmunfreundlich. Walnuss sollte den Pferden nicht in einer Totholzhecke oder zum freien beknabbern zur Verfügung stehen, da das Kernholz toxisch wirkt.

 

Weißdorn ... Er wird traditionell zur Unterstützung des Herz-Kreislauf-Systems eingesetzt.  Es ist ein Strauch, der bis zu 6 Meter hoch wird. Pferde knabbern trotz der Dornen sehr gern die frischen Triebe ab. Er wird äußerst dicht und ist auch als Abgrenzung zur Straße sehr gut geeignet, da er nach einiger Zeit nahezu undurchdringlich wird. Die Früchte lassen zumindest unsere Pferde stehen, er hat kräftige Hauptwurzeln, tiefgehend, wenig verzweigt und weit ausgebreitet.


Wildrosen ... es werden gern die frischen, jungen Triebe gefressen, deshalb können Rosen auch dort gepflanzt werden, wo nicht abgezäunt werden kann (auch hier am Anfang schützen). Unsere Pferde haben ein erstaunliches Geschick beim ernten der Hagebutten entwickelt. Sie eignen sich wegen der Dornen auch gut als Schutz nach außen. Hagebutten sind irre gesund für Pferde und als Leckerli heiß begehrt.

 

Winterlinde ... Ein schöner, sommergrüner Baum, der bis zu 30m hoch werden kann. Blätter und kleine Zweige sind bei Pferden sehr beliebt. Inhaltsstoffe vor allem in den Blüten sind ätherische Öle, Pflanzensäuren, Schleimstoffe, Glykoside-Flavonoide, Saponine.  Hervorragendes Bienennährgehölz, der Zuckergehalt in den Blüten ist sehr hoch, dies sollte man insbesondere bei rehegefährdeten Pferden beachten. die Winterlinde bildet während der Blütezeit gerne eine schmierige Schicht auf z.B. darunterparkenden Autos, weshalb Winterlinden bei uns weit weit weg gepflanzt wurden. - Die Winterlinde wurzelt tief und herzförmig.

 

Anmerkung zum Schluß ... Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist keine medizinische Indikation, sondern beruht auf unseren persönlichen und beruflichen Erfahrungen und auf den Austausch und Recherche mit anderen Pferdehaltern. In der freien Natur würden Pferde selektiv soviel fressen, wie sie für den Moment benötigen, auf abgesteckten Weiden ist dies selten möglich. Ein sensible Vorgehensweise, insbesondere zu Beginn der Weidezeit, ist daher sehr wichtig. Gerade auf sehr mageren und abgefressenen Weiden stürzen sich viele Pferde auf alles, was grün ist, auch bei Heilpflanzen ist daher ein sorgsamer Umgang sehr wichtig

 

 

 

Petra Fischer - www.weidenhof-worpswede.de