Der Pferde-Zirkel
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Zusammen Spaß haben ... Bedürfnisse der Pferde kennen

 

Ein eigenes Pferd – Glück schon in der Jugend oder lang gehegter Wunschtraum: in jedem Fall verändert sich das Leben von Grund auf.

 

 

 

 

Es bringt uns Verpflichtungen, Struktur und Fitness.

Es kann uns jeden Tag jeden Stress vergessen lassen

und uns in einen Zustand seelischer Ausgeglichenheit versetzen.

 

Dieser Satz ist umkehrbar: Wir bringen dem Pferd Verpflichtungen, Struktur und Fitness. Wir können

es jeden Tag jeden Stress vergessen lassen und

es in einen Zustand seelischer Ausgeglichenheit

versetzen.

 

Damit es so ist und auch so bleibt, empfiehlt es sich

also das Lebewesen Pferd kennenzulernen. Denn

vieles ist ähnlich bei Pferden wie bei Menschen, vieles

aber auch nicht – und in diesem Bereich halten sich hartnäckig etliche Ammenmärchen.

 

Viele Gemeinsamkeiten gibt es im Bereich der

Psychologie: Pferde wie Menschen brauchen Zuge-

hörigkeit, Sicherheit, Freundschaften, eine Aufgabe,

Spiel und Abwechslung in ihrer Herde/Horde.

 

Gut können wir uns vorstellen wie es ist, ausgegrenzt

zu werden, sich zu langweilen oder überfordert zu sein.

Die Kommunikation mit Pferden ist spannend, sie zu verfeinern kann ein lebenslanges Hobby sein. Wenn Verständigung da ist, wortlos natürlich, fühlen wir uns gegenseitig getragen. Es ist faszinierend, wenn in Größe

und Intelligenz so unterschiedliche Wesen im Gleichklang sind.

 


Wenige Gemeinsamkeiten gibt es dagegen in den körperlichen Bedürfnissen           

 

Das Pferd ist Steppentier und hat von daher eine andere Wohlfühltemperatur, die zwischen -15 und +25°C liegt. Nun fühlen wir uns ja auch bei 25° wohl, aber -15°? Da heißt es viele Lagen Thermounterwäsche, Fleece und Softshell anziehen, sowie Moonboots, wenn man länger auf Eis steht. Bei Sturm und Regen muss eine Funktionsjacke her. Die gute Nachricht: Pferde haben das alles eingebaut. Denn: es kommt in der Wildnis niemand, der eine Decke anzieht.

 

Vertrauen wir darauf! Niemand kommt auf die Idee, den Enten auf dem Teich im Winter ein Mäntelchen anzuziehen. Wir würden das als tierschutzwidrig empfinden.

 

Pferde sind Fluchttiere und damit Vegetarier, zudem hat ihr natürliches Futter Reichtum an Rohfaser und Armut an Energie, es muss über weite Strecken einzeln und mühsam gesucht werden – stellen wir uns eine Steppe im Winter vor. Und da hat die Natur sich was Effektives ausgedacht, um Energie zu sparen: Pferde haben im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht nur ein kleines Herz. Deshalb dient die Schritt-Bewegung bei der Futtersuche gleichzeitig als Blutpumpe und stellt damit die Sauerstoffversorgung für den Organismus sicher. Und für die Flucht gibt’s noch einen anderen Trick: Ein Vorrat an roten Blutkörperchen wird aus der Milz in die Blutbahn abgegeben und steigert bei Gefahr kurzfristig die Laufleistung. Das ist beim Pferd einzigartig. Hätten Sies gewusst?                                                                                                      

 

Jeder Pferdebesitzer, Pferdehalter oder Betreuer, auch die Reitbeteiligung, hat die Verantwortung dafür, dass sein Pferd seiner Art gemäß untergebracht, gefüttert und bewegt wird (Tierschutzgesetz §2, §11), ob er sein Pferd nun woanders unterbringt oder selber einen Platz dafür schafft. Was bedeutet das eigentlich? Diese und weitere Zusammenhänge erfahren Sie z.B. in Sachkunde-Lehrgängen der Kölner Pferde-Akademie, vom Ministerium zertifiziert.

 

Die abschließende Prüfung dient nicht nur für behördliche Genehmigungen, Versicherungen und bei Gericht, sondern auch für Bewerbungen, Verhandlungen mit Einstellern oder Betriebsleitern oder Boxennachbarn. Vor allem aber dem besseren Verständnis und damit ist gemeinsamer Spaß garantiert!

 

Nächster Termin 16.-19.5.2013. Infos: www.koelnerpferdeakademie.de oder 0221 44900250.